Montag, 16. Juni 2014

[Rezension] Der kleine Hobbit

Titel: Der Hobbit
Originaltitel: The Hobbit - There and back again
Autor: J.R.R. Tolkien

Genre: Fantasy
Verlag: Hobbit-Presse (Klett-Cotta)

ISBN: 978-3-608-93977-4
Seitenanzahl: 384

Preis € (D) 14,95


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"Wünschen Sie mir einen guten Morgen, oder meinen Sie, dass es ein schöner Morgen ist, egal was wir wünschen, oder dass Sie an diesem Morgen alles schön und gut finden, oder dass man an diesem Morgen gut oder schön sein muss?"


Vorwort:
"Der Hobbit" ist die Vorgeschichte zu J.R.R. Tolkiens Weltbestseller "Der Herr der Ringe". Die Geschichte spielt 60 Jahre vorher und berichtet, wie Bilbo Beutlin den einen Ring findet.



Inhaltsangabe:
Bilbo Beutlin ist ein Hobbit, der sein ruhiges, beschauliches Leben im Auenland genießt. Als aber eines schönen Tages er Zauberer Gandalf und dann auc noch dreizehn Zwerge vor seiner Tür stehen, ist es vorbei mit der Gemütlichkeit.
Alle zusammen haben eine abenteuerliche Reise vor sich:
Sie wollen einen sagenhaften Schatz zurückerobern, den einst der Drache Smaug an sich gebracht hat. Aber Smaug ist nicht nur riesig, sondern auch fürchterlich gefährlich ...
Und dann gibt es da auch noch einen geheimnisvollen Ring.
(Klappentext)


Charaktere:
Bilbo Beutlin ist der Protagonist und einem von Anfang sympathisch. Schon die erste Szene mit Gandalf zaubert einem das Lächeln ins Gesicht. Zwar wirkt er erst ängstlich und möchte auf keinen Fall aus der Reihe tanzen - sondern immer seinen genauen Tagesablauf verfolgen.

Doch Gandalf der Graue Zauberer mischt sein Leben vollkommen auf. Er bringt ihm das Abenteuer seines Lebens nach Hause. Und so taut Bilbo nach und nach immer mehr auf und wird doch noch zu einem Held.
Bilbo ist meiner Meinung nach ein toller Charakter. Er besitzt alle Eigenschaften, die ein Held haben sollte.

Gandalf darf natürlich in "der Hobbit" nicht fehlen. Nachdem mir der alte Zauberer in den "Herr der Ringe" Büchern schon ans Herz gewachsen ist, habe ich mich natürlich umso mehr auf ihn gefreut. Auch 60 Jahre vor "Der Herr der Ringe" ist Gandalf weiße und immer für einen kleinen Scherz zu haben. Gandalf gehört einfach nach Mittelerde, er ist einer der besten Charaktere und ist nicht weg zu denken.

Die Zwerge (ja, ich mag jetzt nicht jeden einzelnen der dreizehn Zwerge beschreiben xD) sind einfach nur klasse!
Ich liebe es, wenn sie nach und nach bei Bilbo ankommen oder wenn sie ihre Liedchen singen. Egal ob Thorin, Oin, Gloin, Filli, Killi, Bifur, Bofur, Bombur, Dwalin, Balin, Dori, Nori, Ori jeder einzelne Zwerg ist etwas besonderes und wächst einem schnell ans Herz.



"... Du bist einfach ein tapferes Kerlchen, Bilbo Beutlin, und ich hab dich sehr gern;...."


Das Cover:
Bei meinem Exemplar ist es auch das Filmcover. Mir gefällt es gut, da man Bilbo Beutlin von hinten sieht, wie er aus seiner Hobbit Höhle hinaustritt in die große, weite Welt von Mittelerde.
Ich finde es einfach passend zum Buch und liebe dieses Cover <3


Meine Meinung:
Es ist zwar schon etwas länger her, dass ich das Buch gelesen habe, doch die Rezi stand noch offen. Gekauft habe ich mir dieses Buch, weil ich es unbedingt lesen wollte, nachdem ich "Herr der Ringe" gelesen hatte. Für mich war es einfach ein muss, die Vorgeschichte zu lesen und somit ein wenig mehr Hintergrundiformationen zu sammeln. (auch die Filme habe ich gesehen und finde sie klasse Buchverfilmungen! Echt geungen!)

J.R.R. Tolkien's "Der Hobbit" ist eine gelungene Vorgeschichte zur "Herr der Ringe".
Die Geschichte bleibt durchgehend spannend und hat keine einzige langweilige Stelle.

Die Charaktere sind einem direkt sympathisch und man erfährt auch mehr Details, welche gut für die "Herr der Ringe" Trilogie sind.
So erfährt man, warum Zwerge und Elben (ich liebe Elben *.*) verfeinde sind oder wie der Ring zu Bilbo kam. Ich finde es schön, dass es in diesem Teil weitaus um mehr geht, als nur um den Hobbit Bilbo Beutin. Mehr über die Zwerge zu erfahren und ihr Leben ist einfach toll.

So finde ich es schön, wie die Elebn, und vor allem Elrond und Bruchtal auftauchen. Ich liebe diese Stellen einfach so sehr. Genau wie Galadriel, nach wie vor hat sie etwas sehr geheimnisvolles. Am liebsten würde ich ja noch mehr über sie erfahren.
Was mir auch gut gefallen hat, war das in "Der Hobbit" noch ein neuer Zauberer auftaucht - Radagast der Braune. Er ist zwar ein äußerst sonderbarer Zauberer und etwas außergewöhnlich, doch er gehört dazu und fügt sich perfekt in die Geschichte ein (ich mag seine Kaninchen! Ich mag so eins haben!).
Auch die Orks in der Hobbit waren mehr als gruselig und haben mir während des Lesens Gänsehaut verpasst (besonders der weiße Ork :O), weil sie einfach angsteinflösend sind.
Auch Smaug's Auftritt in diesem Buch finde ich sehr passend. 
Ein furchterregender Drache, der einen Schatz bewacht, der ihm eigentlich nicht gehört, ein kleiner Hobbit, dreihzehn Zwerge und ein Zauberer - ein großes Abenteuer wartet auf uns.

Auch der Schreibstil ist toll. Leicht und sauber, sodass man flüssig durch lesen kann, ohne über holprige Wörter zu stolpern. Tolkien's Sprache passt gut zu dem mittelalterlischen Mittelerde und seinen Charakteren, was der Geschichte etwas besonderes verleiht.

Pluspunkt:
Sowie am Buchanfang, als auch am Buchende befindet sich eine Landkarte von Mittelerde, wo man den Weg der Zwerge, Bilbo und von Gandalf nachverfolgen kann. Man kann sich auch ein genaueres Bild von dem Düsterwald oder dem Nebelgebirge machen. Was mir auch gut gefällt, sind die Mondrunen am Anfang des ersten Kartenabschnitts. 

Weiterer Pluspunkt:
Alle Lieder der Zwerge bzw Elben sind komplett und ausführlich geschrieben. Ich finde es toll, da es einfach dazugehört und anders ein Teil gefehlt hätte.


Fazit:
"Der Hobbit" von J.R.R. Tolkien ist nicht nur ein Buch für "Herr der Ringe" Fans. Für diese ist das Buch jedoch ein absolutes must-have!


Punkte:

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