Dienstag, 18. Oktober 2016

[Rezension] Phoenix - Tochter der Asche

Titel: Phoenix - Tochter der Asche
Originaltitel: Phoenix - Saga
Band: 01/03
AutorIn: Ann-Kathrin Karschnick
Genre: Dystopie
Verlag: papierverzierer
ISBN: 978-3-944-54450-2
Seiten: 400
Preis € [D]: 14,95 (Paperback)









»Phoenix - Tochter aus der Asche« ist der erste Band von Ann-Kathrin Karschnick's Phoenix Saga über die junge Tavi und ihr Leben als Phoenix.


Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf.

120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. 
Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?
Lesen durfte ich »Phoenix - Tochter aus der Asche« von Ann-Kathrin Karschnick anlässlich unseres Halloween Specials für den Papierverzierer Verlag. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, denn der Klappentext hat mich total angesprochen.

Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn schlecht in die Geschichte hinein gefunden hatte. Nach den ersten 50 Seiten konnte mich die Autorin dann überzeugen.
Sie erschafft eine einzigartige, fassettenreiche und kreative Welt voller übernatürlicher Wesen. 

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Autorin hat leicht, flüssig und bildhaft geschrieben wodurch ich mir die Charaktere und ihre Welt sehr gut vorstellen konnte.

Ihren Protagonisten haucht sie Leben ein. Durch ihre unterschiedlichen Wesen hat sie interessante und geheimnisvolle Charaktere erschaffen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind.

Besonders unsere Protagonistin Tavi hat mir besonders gefallen. Sie ist eine sympathische und starke Phoenix. Sie kämpft all die Jahre für Gerechtigkeit und Freiheit. Ich liebe solche starke und eigenständige Protagonistinnen.

Auch ihr Gegenpart Leon hat mir gut gefallen. Trotz seiner hinterlistigen Art fand ich ihn sympathisch. Es hat mir gefallen, dass sich die Beiden nicht von Beginn an mögen und sich bekämpfen.

Mit jeder Seite wurde die Geschichte spannender, sodass ich nicht aufhören konnte zu Lesen. Durchgehende Spannung und eine gelungene Wendung machen die Geschichte zu etwas besonderem.

Dämonen, Hexen und Seelenlose
Mit »Phoenix - Tochter aus der Asche« gelingt der Autorin Ann-Kathrin Karschnick ein gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht.
Eine spannende Handlung, authentische Charaktere und ein flüssiger Schreibstil runden dieses Buch ab.

Absolutes gelungen!4 von 5 Punkten für »Phoenix - Tochter aus der Asche« von Ann-Kathrin Karschnick





Ann-Kathrin Karschnick lebt im schönen Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau, ging sie in die Schifffahrtsbranche und leitet dort seit einigen Jahren die Internationale Heuerabrechnung einer Hamburger Reederei.


Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen