Sonntag, 9. Oktober 2016

[Rezension] Luca und Allegra - Küsse keine Capulet

Titel: Luca und Allegra - Küsse keine Capulet
Originaltitel: Luca und Allegra
Band: 02/02
AutorIn: Stefanie Hasse
Genre: Romantasy
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60226-5
Seiten: 288
Preis € [D]: 3,99 (Ebook)
»Etwas regte sich in ihrem Inneren, beinahe ein Gefühl von Déjà-vu, doch sie bekam die vermeintliche Erinnerung nicht zu fassen.«



Prolog
Der alte Mann schlug wütend auf den Altar aus roséfarbenem Granit ein.

Mit »Luca und Allegra - Küsse keine Capulet« erschafft die Autorin Stefanie Hasse eine gelungene Fortsetzung ihrer Adaption von Romeo und Julia.


**Romeo and Juliet always live...**


Heimliche Küsse, hastig geschriebene Liebesbriefchen und herzerweichende Balkonserenaden kennt Allegra höchstens aus Shakespeares Dramen, aber in der Realität ist ihr so etwas noch nie passiert. 

Schon merkwürdig, wenn man tagein tagaus in einem italienischen Restaurant bedient, von unzähligen Männern angesprochen wird und sich trotzdem niemals verliebt hat. 

Erst als ein attraktiver Neuer den Aushilfsjob im Restaurant annimmt und auch noch ihre Liebe zu »Romeo und Julia« teilt, beginnt sich eine Erinnerung in ihr zu regen, an Gefühle, die sie doch niemals hatte, und an einen Mann, den sie doch niemals kannte. Einen Mann mit eisblauen Augen, mit dem sie einst ein magisches Schicksal verband…
Auf den zweiten Band von Luca und Allegra habe ich mich sehr gefreut. So ging ich mit großen Erwartungen an die Geschichte heran.

Nachdem der erste Band "Liebe keinen Montague" mit einem echt fiesen Cliffhanger endete, musste ich den zweiten Band "Küsse keine Capulet" sofort nach Erscheinen beginnen. Erneut mussten sich die beiden Liebenden Luca und Allegra schwierigen Prüfungen stellen, um ihre wahre Liebe zu beweisen.

Ich hatte viele Erwartungen und hoffte, dass dieses Mal Luca die Hauptrolle übernehmen würde. Doch auch im zweiten Band blieb Allegra im Mittelpunkt stehen.
Hier hätte ich mir einfach mehr von Luca gewünscht - mehr über ihn, seine Familie und seine Vergangenheit erfahren, denn er war mir bereits im ersten Band sehr sympathisch. Ich hätte gerne hinter seine geheimnisvolle und rebellische Fassade geblickt.

Trotzdem mochte ich Allegra wieder sehr. Auch, wenn ich sie manchmal gerne durch bzw. wach gerüttelt hätte. So blieb sie eine sympathische Protagonistin, die tapfer ihre Aufgaben versucht zu meistern.

Die Autorin Stefanie Hasse hat einen sehr leichten und flüssigen Schreibstil. Die Idee, die ursprüngliche Geschichte von Shakespeares "Romeo und Julia" mit ihrer Eigenen zu verbinden, hat mir sehr gefallen. Stefanie Hasse schafft es an den richtigen Stellen ihre eigenen Interpretationen hineinzubringen und macht somit ihre ganz eigene Geschichte daraus.

Auch das Setting - die Unterwelt - hat mir super gefallen. Sie wird von der Autorin genau beschrieben, wodurch man sich diese bildlich gut vorstellen konnte. Auch hier hätte ich mir ein kleines bisschen mehr Abwechslung gewünscht. Ein wenig mehr des schönen Settings des Gardasee. Ein Pluspunkt gibt es hier für die griechische Mythologie - ich liebe sie!

Stefanie Hasse baut Spannung, Emotionen und eine romantische Liebesgeschichte auf, die ihre Leser an die Seiten fesselt.

Stefanie Hasse erschafft erneut eine Welt der Liebe. Mit ihrem Werk "Luca und Allegra" entführt sie ihre Leser an den Gardasee und gleichzeitig in die Unterwelt. Sie erschafft ein Abwechslungsreiches Setting, eine Menge Spannung und besonders viele Emotionen gegenüber ihren Charaktere. Einziger Minuspunkt gibt es dafür, dass ich mir mehr von Luca Montague gewünscht hätte. 

Absolut Lesenswert! 

Lesenswert!
Verdiente 
4 von 5 Punkten für »Luca und Allegra - Küsse keine Capulet« von Stefanie Hasse



Stefanie Hasse, lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen im Süden Deutschlands. Als Buchbloggerin taucht sie stets in fremde Welten ein und lässt ihrer eigenen Kreativität in ihren Romanen freien Lauf.



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